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Video-Empfehlung: Reportage über “Profit statt Patientenwohl?”

16. Oktober 2013

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

dieser Tage wurde eine äußerst sehenswerte Reportage im Ersten ausgestrahlt: Unter dem Titel “Profit statt Patientenwohl?” geht es um die Rolle großer Konzerne wie Rhön, Helios, Sana und Asklepios bei der Krankenversorgung.  Sie können sich die Reportage in der ARD-Mediathek ansehen – unbedingt empfehlenswert!

Mit freundlichen Grüßen 
Ihre Dr. Felizitas Leitner

Posted in Gesundheitspolitik, Patienteninfos by Felizitas Leitner
25. Juni 2012

Unsere Praxis erkennt die Bedeutung, die Vorteilsnahmen von Seiten pharmazeutischer und anderer im Medizinbetrieb gewerblich tätiger Unternehmen auf unser Verordnungsverhalten haben kann. Wir erklären deshalb, dass keiner unserer Ärzte oder Mitarbeiter Geschenke, Reisen oder sonstige geldwerte Vorteile von pharmazeutischen Firmen (Medikamentenherstellern, Vertrieben oder Großhändlern) oder von Herstellern von Medizinprodukten entgegennimmt.

Wir wollen unsere Unabhängigkeit in der Entscheidung über die für unsere Patienten notwendige Behandlung erhalten!

In der aktuellen Pressemitteilung “BGH stärkt Freiberuflichkeit – Nagelprobe für die ärztliche Selbstverwaltung” des NAV-Virchow-Bunds, in dessen Landesgruppe Bayern ich Stellvertretende Vorsitzende bin, heißt es zum Thema:

Geldgeschenke für Verordnungsverhalten, Korruption und Fangprämien sind mit dem Arztberuf unvereinbar. Die hierfür erforderlichen rechtlichen Grundlagen sind im Berufsrecht und im Sozialrecht verankert. Jetzt hat es die ärztliche Selbstverwaltung maßgeblich in der Hand, dass die schwarzen Schafe benannt und anschließend wirkungsvoll bestraft werden. Dies wird zur Nagelprobe für die Ärztekammern und die Kassenärztlichen Vereinigungen. Ein glaubhafter Selbstreinigungsprozess ist gelebte Selbstverwaltung.

Zur Pressemitteilung des NAV-Virchow-Bunds in voller Länge

Ihre
Dr. Felizitas Leitner mit Team

Posted in Gesundheitspolitik, Patienteninfos by Felizitas Leitner
17. Oktober 2011

Eine neue Untersuchung im Rahmen der sogenannten Iowa Women’s Health Study, in der mehr  als 38.000 Frauen über einen Zeitraum von 12 Jahren beobachtet wurden, befasst sich mit der Auswirkung regelmäßiger Einnahme von Vitaminpräparaten beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel auf die Gesundheit und das Sterberisiko. Während sich viele Menschen durch die Einnahme solcher Präparate eine Verbesserung ihrer Gesundheit erhoffen, kommen die Wissenschaftler der Universitäten von Ostfinnland, Minnesota und Oslo zu völlig anderen Erkenntnissen: So geht die Einnahme beinahe aller Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin B6, Eisen, Folsäure, Magnesium, Zink oder Kupfer mit einem leicht bis deutlich gesteigerten Sterberisiko einher.

Auch frühere Studien zeigten bereits, dass die Einnahme von Vitaminpräparaten der Gesundheit schaden kann. Das gilt besonders für fettlösliche Vitamine – also die Vitamine A, D, E und K sowie Beta-Carotin – , da sie sich im Körper anreichern, was zu einer schädlichen Überdosierung führen kann. Eine aktuelle Untersuchung an mehr als 35.000 Männern aus den USA, Kanada und Puerto Rico wies nach, dass die Einnahme von Vitamin E-Präparaten zu einem leicht erhöhten Prostatakrebsrisiko führt.

Als Faustregel lässt sich sagen, dass die Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen bei gesunden Menschen überflüssig ist: Eine ausreichende Versorgung lässt sich problemlos über eine gesunde, ausgewogene Ernährung sichern, die zudem die Gefahr der Überdosierung ausschließt.  Lediglich bei nachgewiesenen Mangelerscheinungen kann eine Einnahme sinnvoll sein. Dann sollte man aber vorab seinen Arzt konsultieren, um ein geeignetes Präparat sowie die Dosierung festzulegen.

Wer gerade in der kalten Jahreszeit etwas für sein Immunsystem tun möchte, um Erkältungskrankheiten zu vermeiden, sollte also auf Vitaminpillen und Co. verzichten und lieber einen Blick auf unseren Beitrag zum Thema Erkältung werfen, in dem wir einige Tipps zur Prävention zusammengestellt haben, und ggf. auch eine Grippeimpfung in Betracht ziehen.

Posted in Patienteninfos by Felizitas Leitner
2 19. September 2011

Liebe Patientinnen und Patienten,

der neue Grippeimpfstoff 2011/2012 ist eingetroffen: Die Impfung wird empfohlen für alle chronisch Kranken (z.B. Herz-Kreislauf-Krankheiten, Asthma, Diabetes, Multiple Sklerose, Immunschwäche), alle über 60 Jahre, Schwangere, medizinisches Personal sowie alle mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (z.B. S-Bahn-Fahrer).

Die Impfung schützt vor allem vor Komplikationen wie Herzmuskelentzündung und Lungenentzündung als Folge der „echten Grippe”.

Vereinbaren Sie mit Ihrem Arzt rechtzeitig einen Termin für die Impfung, wenn Sie zu einer der Risikogruppen gehören.

Mit freundlichen Grüßen aus Weßling
Ihre Dr. Felizitas Leitner

P.S.: Gegen die Grippe schützt eine Impfung. Was aber hilft gegen einen grippalen Infekt / Atemwegsinfekte? Lesen Sie hier unsere Empfehlungen zum Thema Erkältung.

Posted in Patienteninfos by Felizitas Leitner | Tags: ,
9. August 2011

Liebe Patientinnen und Patienten,

Sie haben vielleicht schon in der Presse von den gescheiterten Verhandlungen um einen neuen Hausarztvertrag zwischen dem Bayerischen Hausärzteverband (BHÄV) und der AOK gehört: Der BHÄV kündigte im Vorfeld an, als Gegenmaßnahme Versicherte der AOK schlechter zu behandeln als andere, etwa durch längere Wartezeiten, verkürzte Praxiszeiten etc.

Auch hört man immer wieder von Ärzten, die Privatpatienten bevorzugen, da sie für deren Behandlung mehr Geld erhalten.

Ich glaube, dass kranke Menschen das gleiche Recht auf Behandlung haben, unabhängig davon, wie sie versichert sind. Deswegen ist es unser ausdrücklicher Anspruch, in meiner Praxis alle Patienten gleich gut zu behandeln. Unterschiede werden nur dann gemacht, wenn dies aus Krankheitsgründen erforderlich ist, z. B. bei Notfällen. Die Versicherung spielt dabei keine Rolle!

Mit freundlichen Grüßen aus Weßling
Ihre Dr. Felizitas Leitner

Posted in Patienteninfos by Felizitas Leitner